Arbeiten mit Framework

Arbeiten mit Framework

Um alltägliche Arbeiten zu optimieren oder wiederkehrende Probleme bei der Softwareentwicklung effizient zu lösen, greifen Programmierer immer häufiger zu Frameworks. Daher beschäftigen wir uns in diesem Blogartikel damit, welche Vor- und Nachteile das Arbeiten mit einem Framework mit sich bringt.

Framework: schneller und einfacher – aber auch besser?

Ein Framework (zu Deutsch: Rahmenwerk) stellt, wie der Name schon sagt, ein Programmiergerüst für Entwickler dar. Software-Frameworks bieten eine universelle, wiederverwendbare Softwareumgebung, die bestimmte Funktionen als Teil einer größeren Softwareplattform bereitstellt, um damit das Entwickeln von Lösungen zu erleichtern. In diesen Gerüsten können Codebibliotheken, Toolsets, APIs u .v. m. enthalten sein. Verschiedene Elemente sind bereits vorprogrammiert, und der Entwickler muss nicht jedes Detail neu programmieren. Wesentliche Aspekte/Schritte von Anwendungen können übernommen werden, es müssen lediglich die projektspezifischen Varianten und Details programmiert werden. Das Framework bildet ein Gerüst, in welches man die eigenen Codesequenzen einfügen kann.

Vorteile

Im Folgenden haben wir einige Vorteile für Sie aufgelistet, die Ihnen bei der Entscheidung für ein Framework helfen können:
  • Ein Framework bietet genormte Schnittstellen zu bestimmten Quellen, etwa zu Datenbanken.
  • Frameworks sind direkt einsatzbereit.
  • Geschwindigkeit: Frameworks erleichtern die Programmierarbeit und sparen dem Entwickler viel Zeit. Komplizierte Funktionen müssen hier nicht mehr von Grund auf neu erstellt werden, sondern sind im Wesentlichen vorprogrammiert. Dadurch kommt es auch zu einer erheblichen Kostenersparnis.
  • Durch den gegebenen Rahmen führt dies gerade bei Teams mit geringerem Fachwissen zu weniger Spielraum für Fehler.
  • Erweiterbarkeit: Ein Benutzer kann das Framework beliebig erweitern – normalerweise durch selektives Überschreiben; oder Programmierer können spezialisierten Benutzercode hinzufügen, um spezifische Funktionalität bereitzustellen.
  • Zuverlässigkeit und Sicherheit: Vorimplementierte Sicherheitsstandards sorgen dafür, dass Schwachstellen und Sicherheitslücken erst gar nicht entstehen.
  • Framework-Entwickler bieten häufig Unterstützung über den Zeitpunkt der Bereitstellung hinaus an.
  • Der Quellcode ist oft frei zugänglich.

Nachteile

Immer abhängig von Vorwissen, Know-How des Teams, individuellen Bedürfnissen des Unternehmens etc. sollte man in seine Überlegungen auch folgende Aspekte einbeziehen:

  • Ein Framework könnte Einschränkungen für Projekte darstellen. Wenn Projekte wachsen, benötigen sie mehr und mehr spezifische Funktionen, die möglicherweise nicht unterstützt werden.
  • Das Kernverhalten des Frameworks kann nicht geändert werden, das heißt, wenn Sie ein Framework verwenden, müssen Sie seine Grenzen einhalten und so arbeiten, wie es erforderlich ist. Daher sollte man ein Framework wählen, das den Anforderungen des Unternehmens entspricht.
  • Die Einarbeitung in ein neues Framework kann mitunter sehr komplex und zeitaufwändig sein.
  • Frameworks werden i. d. R. ständig weiterentwickelt. Möchte man die durch die Weiterentwicklung des Framesworks gebotenen Vorteile nutzen, sind ggf. weitere Anpassungen in der damit erstellten Softwareanwendung erforderlich.

Individuelle Lösungen von Meta-Level

Die Meta-Level Software AG arbeitet ebenfalls mit Frameworks in unterschiedlichen Bereichen und hat zudem ein leicht anpassbares Framework selbst entwickelt, das aktuell in verschiedensten Anwendungen und Branchen produktiv zum Einsatz kommt. Es stellt eine ausgereifte Grundlage für fast jedes Geschäftsmodell dar. Effizienz, Zuverlässigkeit und Kostenersparnis stehen dabei im Vordergrund. Wir sind Spezialisten für Online-Plattformen, Webportale, Workflow-Lösungen und vieles mehr. Sprechen Sie uns an!

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