Digitalisierung – Trend oder Wirklichkeit?

Digitalisierung – Trend oder Wirklichkeit?

„Es wird alles digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann.“ Das sind nicht etwa die Worte eines visionären Wissenschaftlers oder Experten, wie man vielleicht denken würde, sondern die von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Eine mutige Vorhersage, die Frau Merkel bereits im Juni 2015 bei der jährlichen Wirtschaftskonferenz äußerte. Aber was bedeutet überhaupt Digitalisierung?

Was ist Digitalisierung?

Wer hier auf der Suche nach einer einfachen Definition ist, wird schnell feststellen, dass er keine einheitliche finden wird. Selbst Wikipedia, sonst doch recht nützlich, hilft hier nicht so wirklich weiter. Hier steht: „Der Begriff Digitalisierung bezeichnet allgemein die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt.“Diese Aussage ist sehr abstrakt und man kann sich so direkt nicht wirklich viel darunter vorstellen, daher:

…gehen wir ein paar Schritte zurück:

Von den ersten Malereien in steinzeitlichen Höhlen und der Entwicklung unserer Schrift bis hin zur Erfindung des Buchdrucks – die Weiterentwicklung des Menschen war immer eng mit der Weitergabe von Wissen und Informationen und deren Bewahrung verknüpft. Die Erfindung der elektrischen Signalübertragung und der elektromagnetischen Datenspeicherung führte dazu, dass wir allmählich einige Grenzen von Raum, Zeit und Datenvolumen überwinden konnten. Das erlaubte zum Beispiel das gemeinsame Teilen von Nachrichten auf der ganzen Welt innerhalb weniger Millisekunden– der Beginn und die Grundlage für die Globalisierung.

Das Internet bildet die Grundlage für das globale Informationsnetz. Dank seiner steigenden Leistungsfähigkeit, können auch immer größere Mengen an Informationen fast in Echtzeit überall in der Welt vermittelt werden. Und es sind nicht mehr nur die Menschen, die diese Informationen auswerten. In der Tat sind es zunehmend Computer, Maschinen und andere „Dinge“, die die Daten benötigen, um sie zu verarbeiten, Ergebnisse zu berechnen und ggf. neue Informationen zu generieren.

Wir sprechen hierbei von sogenannten cyber-physischen Systemen, die mit winzigen elektronischen Chips ausgestattet sind, um mit ihrer Umgebung zu interagieren und gleichzeitig Daten auszuwerten. So kann z. B. ein Kühlschrank wissen, welche Lebensmittel sich in ihm befinden oder ein Autoreifen, der weiß, wie viele Kilometer er seit seiner Einsetzung bereits gefahren ist.

Je besser solche Informationen erfasst und bearbeitet werden können, desto mehr Systeme werden mit einer gewissen „Intelligenz“ ausgestattet, werden zu Smart Products. Und je mehr es von diesen Systemen gibt, desto eher können diese zusammen interagieren und desto größer wird der Grad der Digitalisierung einer solchen Vernetzung. So sind am Ende ganze Fabriken (Smart Factories) oder Industriebereiche digitalisiert.

Und was bedeutet Digitalisierung nun für unsere Wirtschaft?

Unternehmen können mit Hilfe der digitalen intelligenten Systeme Mehrwert erschaffen. Dank der digitalen Technologien können veraltete Geschäftsmodelle verändert werden und ganz neuartige Umsatz- und Wertschöpfungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Mit anderen Worten: Die Digitalisierung legt den Unternehmen Werkzeuge in die Hand, um die eigenen Dienstleistungen und Produkte und letztlich auch den Erfolg zu verbessern.

Ist Ihr Unternehmen auch up-to-date in Sachen Digitalisierung? Wir von Meta-Level stehen Ihnen gerne jederzeit beratend zur Seite, wir unterstützten Sie bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens.

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