Internet of Things – Willkommen in der Zukunft

Internet of Things

Internet of Things – Willkommen in der Zukunft

Der Begriff Internet of Things ist neben Industrie 4.0 ein weiteres heutzutage viel genutztes Buzzword. Doch es gibt viele Menschen, die diesen Begriff und alles, was mit ihm kommt gar nicht wirklich verstanden haben. Deshalb möchten wir uns heute einmal die Zeit nehmen, um das Thema näher zu erläutern.

Was bedeutet „Internet of Things“?

Internet of Things (IoT) ist wie bereits erwähnt ein Thema, das unsere digitale und industrielle Welt immer mehr bestimmt, obwohl es vielerorts doch noch zu Unverständnis führt – gleichwohl das Thema auch bereits Inhalt vieler digitaler Messen war. Den abstrakten Begriff und das System dahinter verstehen viele nicht, jedoch kennen sie sehr wohl die Produkte, die auf IoT basieren, z. B. sogenannte Wearables wie Sportarmbänder oder smarte Haushaltsgeräte wie intelligente Kühlschränke.

Aber was genau ist eigentlich IoT? Was verbirgt sich hinter dem Begriff? Ein wesentliches Merkmal ist die Tendenz, dass der gewöhnliche PC immer mehr aus den Haushalten und der Industrie verschwindet und durch „smarte“ Geräte ersetzt wird. Damit sind nicht nur portable Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets gemeint, sondern auch ganz alltägliche Gegenstände, die nun mit eingebauten Prozessoren, Sensoren und Netzwerktechnik daherkommen. Innerhalb dieses Bereiches gibt es schier unendliche Möglichkeiten: Angefangen vom gesteuerten Eierkocher per App bis hin zu völlig ferngelenkten Fabriken, die im letzten Artikel bereits erwähnten Smart Factories.

Was kann die Industrie mit IoT erreichen?

Das Ziel dieser Technik findet man überall ähnlich definiert: Die klugen Geräte sollen, simpel ausgedrückt, den Alltag der Menschen und die Arbeitsweise in den Unternehmen erleichtern.

Wichtig ist aber, dass man zwischen IoT-Konzepten für die Industrie und derer für die Verbraucher unterscheidet. In der Industrie geht es nämlich in erster Linie um Dinge wie Fabriken, Maschinen, Produktionseinrichtungen und Sensoren, während sich Verbraucher-IoT-Konzepte meist um Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Kraftfahrzeuge etc. drehen.

Was zeichnet IoT-Geräte aus?

  • Sie sind durch eine URL, eine Internetadresse gekennzeichnet
  • Sie können mit und über das Internet kommunizieren
  • Sie können mit verbundenen Informationssystemen interagieren

Spezifisch werden: Industrial Internet of Things

Das Industrial Internet of Things (IIoT) spiegelt das industrielle Konzept eines Internet of Things im engeren Sinne wider. Unternehmen können darüber Unternehmenswachstum generieren, sich im Wettbewerb mit Konkurrenten besser positionieren und der Zukunft selbstbewusst entgegentreten – dank gut umgesetzter Digitalisierung. Das IIoT kann zudem in vielen verschiedenen Industriebereichen eingesetzt werden, beispielsweise im produzierenden Gewerbe, in der Agrarwirtschaft oder in Logistikunternehmen. IIoT verbessert in allen Bereichen die Effizienz des Betriebs dank intelligenter Systeme und flexibler Produktionstechniken. Intelligente Maschinen können z. B. viel effektiver und exakter arbeiten als solche, die von Menschen gesteuert werden.

Seit wann gibt es das IoT?

Die Vision dieser Form der Internetnutzung geht auf eine Person namens Kevin Ashton im Jahr 1999 zurück. Das, was er sich damals vorstellte, ist mittlerweile zu unserer Realität geworden. An ihrer Umsetzung wird bereits seit Jahrzehnten gearbeitet – durchaus bereits mit einigen vielversprechenden Erfolgen. Durch die Vernetzung von Personen, Prozessen, Daten und Dingen wird ein intelligenter Prozess gebildet. Alles ist online und über das Internet miteinander verbunden, die Bereitstellung der Daten erfolgt dabei in Echtzeit.

Diese Verbindung macht zuvor ungeahnte Möglichkeiten wahr – sowohl für Individuen und Organisationen, als auch für Gemeinschaften und ganze Länder. Denn der höhere Vernetzungsgrad macht eine bessere Organisation zwischen Personen, Dingen und Prozessen möglich.

Wo ist IoT heute schon besonders beliebt?

Die Bereiche Digital Health, Smart Home und Smart City werden besonders gefördert. Die Wearables aus dem Bereich Digital Health funktionieren beispielsweise mit einer Messtechnik, die direkt am Körper getragen wird, z. B. als Armband oder Smartwatch. In einem smarten Zuhause sind hingegen die Haushaltsgeräte und die Computer vernetzt. Auch die Haustechnik ist heute mittlerweile häufig Teil des Netzwerkes. Eine Smart City punktet jedoch mit einer datengesteuerten Stadtverwaltung, die durchgehend vernetzt ist.

Der Komplex Internet of Things wird immer wichtiger, sei es dank den effizienten Smart Factories, dem Voranschreiten des Bereiches Digital Health oder den vielen Vorteilen, die ein intelligentes Zuhause mit sich bringt. Der Markt rund um das Internet of Things wächst immer weiter und wird unseren Alltag nachhaltig verändern.

Sind Sie auch schon mit dem IoT in Verbindung gekommen? Ist Ihr Zuhause vielleicht schon „smart“ oder tragen Sie eine Smartwatch? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen, wir sind gespannt!

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