Produktions­abläufe optimieren – So funktioniert’s!

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Produktions­abläufe optimieren – So funktioniert’s!

Was für eine Rolle die Digitalisierung in der Industrie spielt, haben wir bereits mehrfach auf unserer Website und in unserem Blog thematisiert. In diesem Artikel möchten wir uns einen bestimmten Aspekt genauer anschauen: Produktionsabläufe zu optimieren – das große Ziel der Automatisierung. Die Effizienz der Fertigung, die Auslastung, die Produktivität und die Qualität sollen maximiert werden. Wie Sie dieses Ziel erreichen können? Ein guter Anfang ist die Überwachung, Analyse und die iterative Anpassung der Fertigungsprozesse an immer wieder neue Gegebenheiten. Doch wie kann das Unternehmen gelingen?

Warum Produktionsabläufe optimieren?

Steigender Wettbewerbsdruck, schnelle, technologische Entwicklungen, zunehmende Globalisierung, Einhaltung von Qualitätsstandards, gesetzliche Vorschriften … – das sind nur einige der Herausforderungen produzierender Unternehmen in der heutigen Zeit.

Nichtsdestotrotz ist die Produktion von Lebensmitteln und Waren durch die zunehmende Automatisierung der Fertigungsprozesse tatsächlich einfacher geworden.

Aber auch deshalb ist es für andere Unternehmen leichter geworden, ähnliche Produkte in gleicher oder besserer Qualität und zu niedrigeren Kosten herzustellen. Vor allem Markenhersteller sind mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Zusätzlich kämpfen Unternehmen mit immer strengeren Vorschriften und Gesetzen, wie z.B. die gesetzliche Verpflichtung zur Bereitstellung von Belegen für die Chargen- und Produktverfolgbarkeit. Viele Unternehmen sind von der enormen Informationsflut überwältigt, denn ihre Kernkompetenz ist der eigentliche Produktionsprozess und nicht die Optimierung der begleitenden Prozesse.

Wenn produzierende Unternehmen jedoch ihre Marktposition halten oder stärken wollen, müssen sie sich insbesondere auf effiziente Produktions- und Prozessabläufe konzentrieren. Produktionsprozesse und Produktinformationen müssen vollständig überwacht und Schwachstellen kontinuierlich minimiert werden. Nur so lassen sich die Herstellungskosten senken und die Produktqualität erhalten. Dennoch ist eine nahtlose Datenumgebung unerlässlich, um die richtigen Informationen für die Prozessoptimierung zu liefern.

Manufacturing Execution Systeme (MES) – die Lösung zur Produktions­optimierung

Ein Manufacturing Execution System (MES) ist ein Informationssystem, das komplexe Fertigungssysteme und Datenflüsse in der Produktion verbindet, überwacht und steuert. Das Hauptziel eines MES ist es, eine effektive Durchführung der Produktionsabläufe sicherzustellen und die Produktionsleistung zu verbessern.

Ein MES hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen, indem es genaue Echtzeitdaten über den gesamten Produktionslebenszyklus verfolgt und sammelt, beginnend mit der Auftragsfreigabe bis hin zur Produktlieferung für Endprodukte.

Das MES sammelt Daten über Produkthistorie, Leistung, Rückverfolgbarkeit, Materialmanagement und unfertige Erzeugnisse sowie andere Anlagenaktivitäten, sobald sie auftreten. Diese Daten wiederum ermöglichen es den Entscheidungsträgern, die aktuellen Einstellungen der Fabrikhalle zu verstehen und den Produktionsprozess besser zu optimieren.

In den letzten Jahren haben sich Manufacturing Execution Systeme als Lösung für diese komplexen Aufgaben etabliert. Dank der MES profitieren Unternehmen von einer verbesserten Kontrolle der Produktionsabläufe – von Planung bis hin zur Kontrolle erhalten sie eine völlige Transparenz über alle Aspekte der Produktion und des Betriebs. MES bieten eine detaillierte Rückverfolgbarkeit der Produkte, eine reduzierte Produktions- sowie Produktvariabilität, eine höhere Auslastung sowie einen verbesserten Betrieb innerhalb der Produktion. Langfristig können sich Unternehmen steigender Produktivität, Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit erfreuen.


Sie möchten Ihre Produktionsabläufe ebenfalls optimieren? Unser Expertenteam berät Sie gerne – nutzen Sie eine unserer Kontaktmöglichkeiten!

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